February 5th, 2008

Wird die Welt “amerikanisiert”?

Im Zusammenhang mit Karas Eintrag, hier ein interessantes Musikvideo von Rammstein: [kml_flashembed movie="http://www.youtube.com/v/4w9EksAo5hY" width="425" height="350" wmode="transparent" /]

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February 5th, 2008

Florida

Die Konferenz in Florida hat großen Spaß gemacht. Da war natürlich zuerst das Wetter: 85 Grad Fahrenheit sind sehr angenehm im Februar. Ich hatte Washington an diesem Morgen bei 41 Grad verlassen. Die Leute waren auch sehr interessant. Einige kannte ich schon von einer Konferenz in Charleston, SC vor zwei Jahren. Es war also leicht, mit Leuten zu sprechen.

Auch das Essen war ausgezeichnet. Die Konferenz wurde in einer privaten Prep-School abgehalten. Manche Uni wäre neidisch darauf, was diese Kinder schon an technischer Ausstattung hatten.

Am Donnerstagnachmittag hatten die Schüler eine Multicultural Assembly, bei der verschiedene Tänze aufgeführt wurden. Sie reichten von Hip-Hop bis Polka. Am beeindruckendsten waren aber die Tänze des Indischen Klubs. Hier kann man frühere Aufnahmen sehen: http://www.youtube.com/watch?v=bpZeVURe5bs http://www.youtube.com/watch?v=kCx-wKcm0Hg Ich war überrascht, dass auch die jungen Männer so selbstverständlich tanzten. In dem Alter sind sie oft zu schüchtern.

Mein Vortrag wurde ganz gut aufgenommen. Er hatte den Titel „To Blog or Not to Blog: Pedagogical Implications of Blogging in Foreign Language Education“. Wie der Name schon sagt, bin ich mir nicht so sicher, ob Blogging eine so gute Methode zur Schreibentwicklung ist. Die Studenten lieben es nicht sehr, die Technik ist nicht immer zuverlässig und es bedeutet eine Menge Arbeit für Lehrer und IT-Peronal.

Heute ist Karneval. Das erinnert mich an meine Zeit in Köln, wo der Karneval groß gefeiert wurde. Auf der Konferenz haben zwei Frauen aus Mobile, ALMardi Gras Ketten verteilt.

Feiern Sie Karneval? Wie denn?

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January 30th, 2008

Schultze gets the Blues

Was denken Sie über “Schultze gets the Blues”?

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January 18th, 2008

Holocaust Museum II

One of the most memorable sessions was the meeting with Manya Friedman, a Holocaust Survivor. After telling us about her ordeal in Nazi occupied Poland where she lost almost all of her formerly large family, she talked about her life in the US. When her son got married, the photographer wanted to take separate pictures of the bride’s and the groom’s family. When it was time for the groom’s family to assemble, there were only Manya and her daughter (her husband had died earlier) that could join the newly weds in this photograph. There was nobody else left.

When somebody asked her if she could forgive the German, she said: “No, I can’t forgive them. I don’t hate them, because hate does not accomplish anything, but I can’t forgive them.”

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January 15th, 2008

Das Leben der Anderen

Morgen zeigen wir hier im Rahmen unseres Internationalen Filmfestivals den Film “Das Leben der Anderen”.

Ich werde eine kurze Einführung geben. Ich habe den Film natürlich schon gesehen. Trotzdem bringt die Beschäftigung mit dem Thema eine ganze Reihe Erinnerungen zurück: Mein Leben in der DDR, die Atmosphäre der gegenseitigen Verdächtigungen (Sätze wie „Das kann ich dir am Telefon nicht sagen“ waren typisch), aber auch die Solidarität mit Freunden. Nie werde ich den Tag vergessen, an dem mich die Stasi zum Kirchenspitzel machen wollte. Originalzitat: “Wir sind ja nicht in der Kirche und kennen uns da nicht so gut aus. Da wäre es gut, wenn uns jemand ab und zu Dinge erklären könnte. Im Sinne einer guten Zusammenarbeit zwischen Kirche und Staat“. Heute ist das fast schon lustig, damals war mir speiübel. Ich habe freundlich abgelehnt, aber was, wenn sie Druck ausgeübt hätten? Wie so was geht, kann man ja im Film gut sehen.

Nach der Vereinigung, als ich meine Stasiakte lesen konnte, war ich nicht wirklich überrascht, was drin stand. Ok, ich hatte nicht gedacht, dass die Stasi die gesamte Familienpost nach Polen öffnen würde, weil mein Freund Martin als Oppositioneller angesehen wurde und Polen in den 1980er Jahren als Unruheherd galt. Aber irgendwie passte das schon ins Bild. Den Kopf geschüttelt habe ich aber, als ich las, wie nah die Stasi daran war, mich „unschädlich“ zu machen. In diesem Sinne kam die Wende für mich wirklich rechtzeitig.

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January 14th, 2008

Vorsätze für’s Neue Jahr

Also, jedes Jahr sage ich: “Keine Vorsätze für’s Neue Jahr”. Dieses Jahr ist es anders. Ich muss was für die Gesundheit tun. Nur im Büro sitzen von 8-6 ist sehr ungesund. Deshalb dieses Jahr: jeden Morgen auf die Tretmühle für mindestens 30 Minuten und gesünderes Essen: mehr Obst, Gemüse, Haferflocken; weniger Zucker und Schokolade (ach…) Mal sehen, ob das was bringt. Was haben Sie denn so für Vorsätze? Oder warum keine?

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January 14th, 2008

Deutsch 395

Das ist mein zweiter Versuch, mit meinen Studenten blogging im Unterricht zu verwenden. Ich hoffe, dass die 5 Studenten dieses Jahr aufgeschlossen sind. Beim letzen Mal war ich überrascht, wie wenig die Studenten mit neuer Technologie anfangen konnten.

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January 14th, 2008

Seminar at the Holocaust Museum

During the first week of January, I participated in a faculty seminar at the Unites States Holocaust Memorial Museum (USHMM) in Washington , D.C. Under the title The Holocaust: Perpetrators, Victims, and Bystanders, 20 professors from all over the US discussed historiographical and pedagogical approaches to teaching the Holocaust. While most of the participants were historians, we had also Germanists, a philosopher, and a psychologist. The seminar was led by Professor Doris Bergen of the University of Toronto. The discussions were very interesting and lively.

While I had been to the USHMM before, I was surprised to learn about the wealth of archival documents they collect. One will find a lot of microfilmed documents of other archives worldwide. A quick look into the catalog showed me that a number of documents from the NS Propaganda Ministry are there. That could save me a trip to Berlin.

Also, their website is just amazing and has tons of resources, from texts to videos, audio, catalogs, and so on.

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February 9th, 2006

Die Kunst Deutscher zu sein


Eine Ausstellung im Goethe-Institut Washington scheint sehr interessant zu sein. Klicken Sie auf den link oben. Hier ist (ausnahmsweise auf englisch) der Ankuendigungstext:

What are German virtues? What do I have in common with other Germans? What does the word home mean to me? What do other nations think of us? What is typically German? When is one a German?
Twenty-eight photo design students from the University of Applied Sciences Dortmund, Germany, tackled these and related questions for one semester to find out what being German means to today’s young Germans. The project, initiated by Hansjoachim Nierentz (German Society of Photography), was led by professors Caroline Dlugos, Cindy Gates, Heiner Schmitz, and Jörg Winde in parallel seminars. The resulting exhibition was one of the most viewed entries in the category of young contemporary photography at the Seventh International Photo Days in Mannheim, Germany.

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February 6th, 2006

Bilderstreit

Hier sind ein paar Links aus Spiegel Online, die fuer und wider die umstrittenen Karikaturen argumentieren:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,398876,00.html

http://www.spiegel.de/politik/debatte/0,1518,399146,00.html

http://www.spiegel.de/politik/debatte/0,1518,399198,00.html

Die Texte sind etwas lang, aber es lohnt sich.

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